drueber und drunter

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© Sonja Hohengasser
Projekt KK

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Entwurfsskizze NT

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Entwerfen

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Arbeitsmodell

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Modell drueber und drunter

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Projektpräsentation

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Raumerlebnis mittels Minikamera

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Projekt NT

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Projekt SM

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Projektübersicht

Kriterien

Kategorie: Entwerfen, Planen (als Prozess), Landschaft, Modell
Aufwand: mittel
Fach: Musisch-kreativ
Alter: 14 – 19
Gruppe: > 15
Dauer: mehrtägig
Durchführung: ExpertIn erforderlich

Kurzbeschreibung

Kann ein Haus das auf einem Hang steht gleich aussehen, wie ein Haus das auf einer Ebene steht? Kann ein Fertigteilhaus überall hingestellt werden? Wie kann man Gebäude gut in die Landschaft einfügen? Was heißt Kontext? Wie kann eine Hanglage positiv genutzt werden?

Zielsetzung

Sensibilisierung für die gestaltete und gebaute Umwelt. Erkennung eines sensiblen Umgangs mit der Landschaft. Räumliches Denken und Fühlen wird entwickelt und geschult. Der Bau von Modellen 1:1 bezieht die menschliche Proportion als wichtige Maßeinheit in die Gestaltung ein und es werden Grundkenntnisse formaler und räumlicher Zusammenhänge erfahren.

Material

Skizzenpapier
Bleistift
Buntstifte
Kartonplatten A3 weiß
weißen Karton
Lineal
Stanley Messer
Schneideunterlage
Stecknadeln
Klebstoff (Uhu, Tixo)
Schreibtischlampe
ev. Minikamera und Beamer
Fotoapparat

Download

feedback drueber und drunter (pdf 23.26 kB)
ergebnisse drueber und drunter (pdf 3.82 MB)

Ablauf

«Berg, Stein, Wasser – Bauen im Stein, Bauen mit Stein, in den Berg hineinbauen, aus dem Berg herausbauen, im Berg drinnen sein -, wie lassen sich die Bedeutungen und die Sinnlichkeit, die in der Verbindung dieser Wörter stecken, architektonisch interpretieren, in Architektur umsetzen? Entlang dieser Fragestellungen haben wir das Bauwerk entworfen, hat es Schritt für Schritt Gestalt angenommen.»
Peter Zumthor (über die Therme Vals)
Arbeitsschritte

  1. Definitionen von architektonischen Begriffen im Unterricht.
  2. Einführung (Grundsätzliche Informationen zur Arbeit des Architekten, Einführung in den Workshop)
  3. Vorlesung (Beispielhafte Darstellung der Aufgabenstellung, Landschaftsbezogenes Bauen, Konzepte der Architektur
  4. Skizzieren
  5. Material vorbereiten (schneiden,…)
  6. Umsetzung der Ideen in ein Modell und Überprüfung der Raumwirkung mit einer Minikamera
  7. Präsentieren der einzelnen Modelle
  8. Diskussion mit den anderen TeilnehmerInnnen
  9. Fotografieren der Modelle mit verschiedenen Belichtungssituationen
  10. Schlussbesprechung und Analyse mit Bildmaterial der Ergebnisse (Powerpoint Präsentation)
  11. Gesamtdokumentation der Ergebnisse (Folder, Film, Powerpoint Präsentation,…)

Der Ausgangspunkt für den Workshop ist eine geneigte Kartonplatte in der Größe A3. Diese Platte stellt ein Grundstück dar, das bis zur Hälfte baulich verändert werden kann. Alle TeilnehmerInnen können auf ihre Art und Weise ihr Grundstück in eine Neigung von 15° versetzen.
Es besteht die Möglichkeit die Platte gesamt zu belassen, teilweise oder gänzlich zu zerschneiden und neu zusammen zu setzen – etwas Zweidimensionales (Ebene) soll sich durch räumliche Bearbeitung wie z.B. Falten und Klappen zu etwas Dreidimensionalem (Gebäude/Raumgebilde) entwickeln.

Der Begriff „drunter und drüber“ soll zu einem möglichst freien Umgang in der Gestaltung anregen.

Die Aufgabe besteht darin, auf unserem Grundstück nach eigenen Vorstellungen Raumsituationen zu schaffen, die sich aus der geneigten Grundstücksfläche herausentwickeln.
Augenmerk muss auf Licht- und Raumwirkung der entstehenden Räume gelegt werden. Es steht den TeilnehmerInnen frei  über Lage und Anordnung der Raumbildungen am „Grundstück“  zu entscheiden.

Der Ausgangspunkt für den Workshop ist eine geneigte Kartonplatte in der Größe A3. Diese Platte stellt ein Grundstück dar, das bis zur Hälfte baulich verändert werden kann. Alle TeilnehmerInnen können auf ihre Art und Weise ihr Grundstück in eine Neigung von 15° versetzen.
Es besteht die Möglichkeit die Platte gesamt zu belassen, teilweise oder gänzlich zu zerschneiden und neu zusammen zu setzen – etwas Zweidimensionales (Ebene) soll sich durch räumliche Bearbeitung wie z.B. Falten und Klappen zu etwas Dreidimensionalem (Gebäude/Raumgebilde) entwickeln.
Der Begriff „drunter und drüber“ soll zu einem möglichst freien Umgang in der Gestaltung anregen.
Die Aufgabe besteht darin, auf unserem Grundstück nach eigenen Vorstellungen Raumsituationen zu schaffen, die sich aus der geneigten Grundstücksfläche herausentwickeln.
Augenmerk muss auf Licht- und Raumwirkung der entstehenden Räume gelegt werden. Es steht den TeilnehmerInnen frei  über Lage und Anordnung der Raumbildungen am „Grundstück“  zu entscheiden.
Die aus dem Projekt resultierenden Erfahrungen, sensibilisieren die Jugendlichen in der Betrachtung und Bewertung mit der Thematik für den Umgang mit Natur und Architektur.
Durch die oftmalige Reflexion, kognitive Auseinandersetzung und Weiterbearbeitung einzelner
Lösungsansätze wird die Kritikfähigkeit der Jugendlichen geschult und ein einfühlender Umgang mit der Landschaft erreicht.
Wichtige Aspekte sind auch die verbale, die zeichnerische und die modellhafte Vermittlung der eingenen Ideen. Durch die Schlichtheit der Materialwahl ist eine Reduktion auf das Wesentliche gegeben. Sie erlaubt auch eine gute Vergleichbarkeit der Ergebnisse.
Bauen verändert die Landschaft – neue Silhouetten werden gebildet. Viele Flächen werden umgestaltet um dem Nutzen der Menschen zu dienen. Von geringfügig bis zu radikal verändertem Gelände durch künstliche Stützmauern, Terrassierungen und ähnliche Bauwerke wird die Landschaft nachhaltig geprägt.
Eine Qualität der Architektur ist der sensible Umgang mit der Landschaft – oft mit dem Reiz des Angleichens und Kontrastierens spielend und die topographischen Eigenschaften des Grundstücks hervorhebend.
Nachbearbeitung
  1. Die entstandenen Modelle sollen alle in derselben Position fotografiert werden, um die entstandene Vielfalt an Ergebnissen und Raumsituationen als animiertes Bildmaterial (Power Point oder Kurzfilm) dokumentieren und vergleichen zu können.
  2. Anhand dieses Materials soll eine Schlussbesprechung und Analyse zum Projekt stattfinden.
  3. Erstellung eines Folders mit Feedback der TeilnehmerInnen.
  4. Öffentliche Ausstellung der Arbeiten und Präsentation der Bilddokumentation.

Durchgeführt im Jänner 2007 mit der 7b des BRG Viktring in Klagenfurt.



Dieses Projekt wurde entwickelt von: Sonja Hohengasser und Peter Nigst und ermöglicht durch: RaumGestalten, FH Kärnten, TEWA Verpackung



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