Guerilla Gardening

Kriterien

Kategorie: Raumwahrnehmung, Ökologie, Stadt
Aufwand: mittel
Fach: NAWI, Musisch-kreativ
Alter: 14 – 19, 10 – 14, 6 – 10
Gruppe: > 15
Dauer: halbtags
Durchführung: ohne ExpertIn möglich

Kurzbeschreibung

Wir bepflanzen die leere Lücke in der Stadt. Der öffentliche Raum gehört „uns allen“, wir möchten ihn auch nutzen und genießen. Wir suchen zwei bis drei Plätze in der Nähe unserer Schule oder am Schulweg, die leer oder verlassen sind. Wir reflektieren gemeinsam was für diese Orte fehlt, was wir uns wünschen. Wir überlegen welche Form der Bepflanzung sie verbessern könnte: Blumen? Gemüse? Blumenwiese? Und warum?

Zielsetzung

- Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum
- Wahrnehmung unserer Bedürfnisse im öffentlichen Raum
- Pflanzen als Gestaltungselement kennenlernen
- sich öffentlichen Raum aneignen
- Einfluss nehmen im Stadtraum
- soziale Kompetenzen

Material

Flipchart, Tafel
Stadtplan, Landkarte und Stifte
Pflanzen, Gerätschaften

Download

Modul4: Guerilla Gardening (pdf 532.63 kB)
Input Urban Gardening (pdf 304.44 kB)

Ablauf

Lerninhalte aus dem Biologieunterricht mit Landschaftsarchitektur koppeln. Die Schüler-

Innen nehmen an einem interaktiven Lernprozess teil, beschäftigen sich mit öffentlichen

Räumen und deren Rolle in der Stadt und vor allem mit den Pflanzen und ihrem Potential

bzw. Wert im Kontext mit der alltäglichen Umwelt.

 

Stundenbild (3 Stunden)

Das Modul Guerilla Gardening kann an beliebigen Stellen ausgedehnt werden. Für

den Input über Pflanzen können mehrere Unterrichtsstunden verwendet und der Inhalt

des Lehrplanes mit den Ideen aus urban gardening aufgewertet werden.

 

erste Einheit

1. Einstieg – Ist Guerilla Gardening etwas Verbotenes? (30 min)

„Guerilla gardening“: was bedeutet das? Antworten sammeln und Anregungen geben:

Was ist eine Seed-bomb?

Lernmethode: Brainstorming im Plenum

Material: Flipchart, Tafel

 

 

2. Streifzug durch Stadt und Land (35 min)

Die SchülerInnen machen sich auf die Suche nach geeigneten Interventionsorten,

markieren und notieren die Erkundungen auf der Karte. In dieser Phase ist alles denkbar,

es dürfen Phantasien sein und sie müssen nicht der Machbarkeit standhalten.

Lernmethode: Lehrausgang

Material: Stadtplan, Landkarte und Stifte

 

 

3. Urban Gardening (35 min)

Die Erforschungen werden diskutiert und auf Realisierungsmöglichkeit geprüft.

Es werden die Orte ausgesucht, an denen eine grüne Intervention möglich ist.

Lernmethode: Brainstorming, Diskussion, Gruppenarbeit

Material: Stadtplan

 

zweite Einheit

1. Pflanzzeit (100 min)

Die SchülerInnen pflanzen an den vereinbarten, geplanten Orten etwas. Das kann

sehr unauffällig sein und sollte keine Vorschriften verletzen. Jeden Tag wird „im Vorbeigehen“

beobachtet, wie es wächst.

Lernmethode: Selber Tun, einen urban garden pflanzen

Material: Pflanzen, Gerätschaften

 



Dieses Projekt wurde entwickelt von: Dott.arch. Nicoletta Piersantelli, vai Voralberger Architektur Institut und ermöglicht durch: bink – Initiative Baukulturvermittlung



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