Auf der Suche nach Lernraum

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© Sabine Gstöttner

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© Sabine Gstöttner
Clustern der verschiedenen Raumbedürfnisse

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© Sabine Gstöttner
Vermessen

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© Sabine Gstöttner
runder, transparenter Diskussionsraum

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© Sabine Gstöttner
Die Lernzelle unter freiem Himmel

Kriterien

Kategorie: Entwerfen, Modell, Planen (als Prozess)
Aufwand: viel
Fach: Musisch-kreativ
Alter: 14 – 19
Gruppe: > 15
Dauer: mehrtägig
Durchführung: ExpertIn erforderlich

Kurzbeschreibung

Wir alle lernen auf unterschiedliche Weise und benötigen auch verschiedene Räume dafür. Im Projekt untersuchen wir die untergenutzten Räume deiner Schule und adaptieren diese, damit sie temporär als Orte des Lernens in all seinen Aspekten genutzt werden können.

Zielsetzung

Der Raum in deiner Schule, der als Lernraum ungenutzt bleibt, wird aufgezeigt und in nutzbaren Raum der Wissensvermittlung umgewandelt.

Material

sehr verschieden – hängt von den Entwürfen ab.
Der Materialaufwand ist hoch, da 1:1 Modelle errichtet werden.

Download

Geschichten zu den Lerntypen (pdf 41.01 kB)
Einführung Lerntypen (ppt 842.5 kB)

Ablauf

1) Einstimmen

Figuren mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen stimmen in die Thematik ein. Mit Figuren, wie Mato – der Schlichte, Suse – die Plaudertasche oder Leya – die Experimentierfreudige werden Charaktere vorgestellt, die verschiedene Zugänge des Wissenserwerbs haben und dadurch auch unterschiedliche Ansprüche an Lernraum stellen.
Die SchülerInnen bekommen eine Einführung zu verschiedenen Lernformen und die Geschichten vorgelesen und entwerfen in Kleingruppen in Form von Skizzen die Räume für Mato, Leya und Suse (download 1: Einfuehrung_Lerntypen.ppt, download 2: Geschichten_Lerntypen.pdf).

2) Reflektieren eigener Lernbedürfnisse

Die SchülerInnen denken über ihre eigenen Lernbedürfnisse nach und formulieren Raumansprüche für ihre Lernbedürfnisse.

2.1. Wie lernst du gerne? (individuelle Beantwortung der Frage)
Die Ergebnisse werden auf Post-its notiert und präsentiert. Sammeln aller Antworten auf einem Plakat und thematische Zuordnung der Nennungen (clustern). Daraus ergeben sich die Arbeitsthemen, die in Kleingruppen vertiefend bearbeitet werden.

2.2. Pflichtenheft: „Welche Ansprüche stellst du an Raum, in dem du …. (individuell, in Bewegung, in Kleingruppen, in der Diskussion, …) lernen kannst?“ (Beantwortung in der Kleingruppe)
Raumbeispiele zeigen, um von konventionellen Raumvorstellungen zu lösen. Die SchülerInnen erarbeiten ein Pflichtenheft für ihren Lernraum (Größe des Raumes, hell oder dunkel, rund oder eckig, …).

3) Raumsuche

Eine Begehung des Schulareals dient der Suche nach geeigneten Raumsituationen für die persönlichen Lernbedürfnisse. Dabei wird die Frage erörtert, welche Situationen als Räume der Wissensvermittlung geeignet sind. In Kleingruppen werden die ausgewählten Räume vermessen und dokumentiert.

Begehung mit folgender Fragestellung: Welche Räume bzw. Raumsituationen im Schulareal eignen sich als Räume der Wissensvermittlung?

Raumsuche in Kleingruppen mit folgender Fragestellung: Welche Raumsituation erfüllt deine Ansprüche?

Vermessen der Räume

4) Umsetzung der Lernräume

Für die ausgewählten und vermessenen Situationen werden in Kleingruppen Lernräume entworfen. Die Ergebnisse aus Arbeitsschritt 2.2. (Pflichtenheft) werden in einem Entwurf umgesetzt.
Danach werden die entworfenen Räume im Maßstab 1:1 im Schulareal umgesetzt.

5) Raumaneignung

Abschließend werden die neu geschaffenen Lernräume der Schule präsentiert. An einem Vormittag werden die Lernräume von den SchülerInnen und LehrerInnen genutzt.



Dieses Projekt wurde entwickelt von: Sabine Gstöttner und ermöglicht durch: RaumGestalten



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