textWETTBEWERB Ergebnisse 2021

textWETTBEWERB technik! wie jetzt? ist entschieden.
Wir gratulieren den GewinnerInnen!

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Zum vierten Mal wurde der textWETTBEWERB technik! wie jetzt? ausgelobt, in dem Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren ihre Sicht auf die Technik im Alltag literarisch aufzeigen konnten. Am 16. Februar 2021 fand die Jurysitzung statt. Architektin Maria Langthaller, Schriftsteller Markus Köhle und Pädagoge Wolfgang Richter ermittelten aus den eingereichten Arbeiten die PreisträgerInnen. Die Landschaftsplanerin Sabine Gstöttner führte durch die Jurysitzung.

Resumee der Jury zum Wettbewerb: Alle drei Sieger-Texte haben einen Zugang gefunden, der nicht gekünstelt wirkt. Das Thema Technik wurde gültig eingebracht und literarisch umgesetzt.
„Die jungen AutorInnen haben ihre Texte kreativ und abwechslungsreich zubereitet. Technik wurde gut verdaut. Das Ergebnis ist sehr schmackhaft!“ Wolfgang Richter
Die Siegertexte sind in der Literaturzeitschrift DUM-Das Ultimative Magazin (Ausgabe 101/2022) veröffentlicht.

Folgende Preise wurden vergeben:

ERSTER PREIS
Beziehungstechnik, Moana Marosevic, Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe 23, Sta. Christiana, Wien
Jurybegründung:  Der Text hat eine gute Einleitung und einen schönen Ausstieg, die Autorin findet zum Eingang wieder zurück. Die Sätze sind prägnant und kurz. Der Text ist ein positives Beispiel, wie das Thema Technik auf eine zwischenmenschliche Beziehung heruntergebrochen werden kann. Technik ist kreativ eingearbeitet.
Beziehungstechnik (pdf 47.68 kB)

„Wunderschöne Vatertochter-Geschichte.“ Markus Köhle, Schriftsteller

ZWEITER PREIS
pat.exe_stopped-working, Patrick Gasser, Bundesgymnasium Seekirchen
Jurybegründung: Der Text ist mutig, der Sprachumgang souverän und erzeugt tolle Bilder. Die Arbeit bricht durchaus aus sprachlichen Mustern aus („Eiswafferl“), um dann wieder zurückzufinden in den Arbeitsalltag. Begriffe der Technik werden gekonnt in den Alltag hinübergezogen. Der Schluss ist überraschend lakonisch. In Summe: eine schöne, kurze Arbeitsalltagsbeschreibung, die Technikbegriffe werden gut eingesetzt.
pat.exe_stopped-working (pdf 50.93 kB)

„Hier wird das Thema Technik in ein Lebenskonzept gestellt, in einem ganz anderen Kontext, nicht nur hohl und beschreibend auf der Ebene der Technik, sondern mit Mehrwert für den Alltag.“ Wolfgang Richter, Pädagoge, Künstler und Baukulturvermittler

DRITTER PREIS
Der Lichteinfall meiner Seele, Helena Priester, HTBLuVA Salzburg

Jurybegründung: Im Text sind schöne Vergleiche eingebaut, die Geschichte arbeitet mit Gegensätzlichkeiten, schwere Technikbegriffe sind leichtfüßig eingestreut („Bitumenbahnen“). Die Arbeit hat sich abgehoben als Textsorte. Auch der Titel ist toll. Die Kombination von Technik, Mensch und Emotion funktioniert. Spröde Termini werden veredelt, beschreiben etwas, das mit Emotionen zu tun hat, damit rückt der Text Technik in ein menschlich emotionales Licht.
Der Lichteinfall meiner Seele (pdf 40.16 kB)

„Techniksprache wird hier ins Emotionale transportiert. Sehr leichtfüßig, gute Kombination von Gefühl und Technik.“ Maria Langthaller, Architektin

Wir gratulieren herzlich!!!